Wir sind mit unserer Repräsentativen Demokratie nicht zufrieden, da es sich in Wirklichkeit nicht um eine Demokratie, also Volksherrschaft, sondern um eine PARTEIENHERRSCHAFT handelt. Die tatsächliche Macht besitzen die politischen Parteien und noch konkreter die Parteispitzen.

Der Bürger gibt alle drei, vier Jahre seine Stimme ab und verwandelt sich anschließend in einen bloßen Zuschauer des politischen Lebens, bleibt politisch passiv.

Unsere Repräsentative Demokratie ist nicht demokratisch genug, da sie nicht repräsentativ genug ist. Wenn wir eine bessere Demokratie wollen, müssen wir die demokratische Repräsentation bzw. Volksvertretung verbessern.

Jede echte Vertretung gründet auf dem Vertrauen, die der Vertretene in jene Person setzt, die er als seinen Vertreter wählt. Je mehr Abstand zwischen Vertretenem und Vertreter besteht, desto weniger Platz bleibt für das Vertrauen. Dies bedeutet, dass die politische Repräsentation nur dann echt sein kann, wenn der Bürger direkt seinen Vertreter zu wählen vermag und kontrollieren kann, was dieser mit seiner Stimme macht.

CERLE WILL EINE ANDERE DEMOKRATIE

Coordinadora Estatal para la Reforma de la Ley Electoral en España
Actualizada : Miércoles, 19 Abril, 2006 10:49

Das Problem: unsere Demokratie

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