Wir
sind mit unserer Repräsentativen Demokratie nicht zufrieden,
da es sich in Wirklichkeit nicht um eine Demokratie, also Volksherrschaft,
sondern um eine PARTEIENHERRSCHAFT
handelt. Die tatsächliche Macht besitzen die politischen
Parteien und noch konkreter die Parteispitzen.
Der Bürger gibt alle drei, vier Jahre seine
Stimme ab und verwandelt sich anschließend in einen bloßen
Zuschauer des politischen Lebens, bleibt politisch passiv.
Unsere
Repräsentative Demokratie ist nicht demokratisch genug,
da sie nicht repräsentativ genug ist. Wenn wir eine bessere
Demokratie wollen, müssen wir die
demokratische Repräsentation bzw. Volksvertretung
verbessern.
Jede
echte Vertretung gründet auf dem Vertrauen,
die der Vertretene in jene Person setzt, die er als seinen Vertreter
wählt. Je mehr Abstand zwischen Vertretenem und Vertreter
besteht, desto weniger Platz bleibt für das Vertrauen.
Dies bedeutet, dass die politische Repräsentation nur dann
echt sein kann, wenn der Bürger direkt seinen Vertreter
zu wählen vermag und kontrollieren kann, was dieser mit
seiner Stimme macht.
CERLE
WILL EINE ANDERE DEMOKRATIE